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Auszug aus unserem Schulprogramm


 
Schuljahr 2002/2003

 
Die Pamina Realschule - eine Momentaufnahme

 
Die Pamina–Realschule ist eine besondere Realschule, denn sie ist Teil des kooperativen Schulzentrums in Herxheim.
 
Neben ihr bestehen eigenständig Hauptschule und Gymnasium.
 
Die gemeinsame Orientierungsstufe erfordert von allen Lehrern zusätzliches Engagement, besondere Anforderungen und sehr viel Flexibilität. Trotzdem, oder sogar deswegen, finden sehr viele unterrichtliche und außerunterrichtliche Aktivitäten statt. Wir haben allerdings festgestellt, dass manches verbessert werden könnte. Dies bedeutet letztendlich, dass eine Fortschreibung unseres Schulprogramms notwendig ist. Um greifbare Erfolge erzielen zu können, muss aber auch eine Reduktion erfolgen. Deshalb beschränken wir uns bei der ersten Etappe auf folgende Schwerpunkte:
 
> Schulung der Lese- / Methoden- / Team- und Kommunikationskompetenz
> Steigerung von Fachkompetenz und Leistungsniveau
> Förderung von Kindern mit Lese-Rechtschreibschwäche
> Fortschreibung des Herxheimer Notebook - Projekts "Henobo"
 
Diese Bereiche werden im Anschluss in tabellarischer Form dargestellt.
Die auf die Tabelle folgende Auflistung weiterer Aktivitäten, Besonderheiten und Defizite dient uns als Grundlage und Erinnerungshilfe, um in Zukunft unser Schulprogramm weiterzuentwickeln.
 
Die Realschule im PAMINA - Schulzentrum verfolgt bei ihrer Arbeit Ziele, die in ihrem Leitbild
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
festgeschrieben sind.
 
Alle vier genannten Bereiche hängen voneinander ab bzw. sind miteinander verbunden, weshalb wir das Ganze
„Magisches Viereck der Pädagogik in der Realschule Herxheim" genannt haben.
 
Das Leitbild wurde in einer Gesamtkonferenz im Januar 2003 einstimmig verabschiedet; es vermittelt Außenstehenden einen schnellen Überblick über die zentralen Bereiche, die uns wichtig sind und an denen wir arbeiten.
 
Unser Wissensbegriff umfasst neben dem Fachwissen Methodenkompetenz, Medienkompetenz, Fremdsprachenkenntnisse und die Fähigkeit, sich mit Grundproblemen der Gesellschaft auseinander zu setzen.
 
Selbstständigkeit lernen meint hier u.a. die Förderung von Schüleraktivität und Lernbereitschaft im Unterrichtsalltag, die Beschaffung und Auswertung von Informationen, sicherer Umgang mit Hilfsmitteln ( Formelsammlungen, Lexika, PC...), gutes Zeitmanagement, mehr Eigenverantwortung im Klassenraum und zu Hause.
 
Gemeinschaft leben: In der Schule bringen sich Schüler, Lehrer und Eltern ein: Regeln werden aufgestellt und es wird darauf geachtet, dass sie eingehalten werden. Soziales Lernen und Teamfähigkeit sind wichtig, um im Schul- wie im Berufsleben erfolgreich bestehen zu können. Lebendige Gemeinschaft bedeutet aber auch gemeinsam Feste zu organisieren und zu feiern, auf Klassen- und auf Schulebene.
 
Um bei allen am Schulleben beteiligten Gruppen (Schüler, Eltern und Lehrer)
Zufriedenheit zu erlangen, ist es für das Schulprogramm wichtig, die Interessen aller im Blick zu haben. Eltern und Schüler erwarten z.B. von den Lehrkräften vor allem Notentransparenz, ein angenehmes Lernklima und die Förderung der Schüler als Individuum wie im Team.
 
Diese Ziele liegen den folgenden Ausführungen zugrunde und werden deshalb nicht mehr explizit genannt.
 
Das magische Viereck sowie die dazu gehörenden Ergebnisse der Arbeitsgruppen aus der Gesamtkonferenz im Januar 2003 werden als Anlage beigefügt.
 
Unser Arbeitsprogramm in tabellarischer Form hat folgende Überschriften:
 
Ist–Zustand= Wo stehen wir?
Ziele = Was möchten wir erreichen?
Maßnahmen = Wie soll unser Weg dahin aussehen?
Rahmenbedingungen = Was benötigen wir, damit wir unsere Ziele erreichen können?
 
> Schulleben:


> Ausbildungsschule des Studienseminars für Realschulen in Kaiserslautern

> Durch die Universitätsnähe viele Lehramtsstudenten als Praktikanten
> Fachpraktikum Deutsch für Lehramtsstudenten
> Klassenfahrten in 5/6, 7/8 und 9/10
> Schüleraustausch mit England und Frankreich
> Wandertage
> Teilnahme an Wettbewerben
- Englisch: Bundeswettbewerb Fremdsprachen
- Bildende Kunst / Werken: Wettbewerb der Raiffeisenbank und anderer Organisationen
- Sozialpädagogik: "Jugend testet"; „start up“·
> Vorträge durch Experten von Sozialversicherungen, Arbeitsamt, Bausparkassen, Betrieben, Banken, Pro Familia, Herrn   Zimmermann (einem Holocaustopfer), ...
> Exkursionen verschiedener Fächer zu außerschulischen Lernorten:
- Mathematik/Naturwissenschaften: Heizkraftwerk, Brauerei
- Religion: nach Worms (Lutherdenkmal, Dom, Synagoge, ...); Besuch sozialer Einrichtungen der Kirche
 (z.B.Behindertenheime)
- Englisch: Besuch englischer Kinovorstellungen und Theateraufführungen
- Sozialkunde bzw. Wirtschafts –und Sozialkunde: Besuch bei Gericht, des Landtags, der Zentralbank, des Marktes,
  von Betrieben
- Geschichte: Besuch von historischen Ausstellungen in Museen, des KZs in Natzweiler / Struthof, von Burgen der  Umgebung
- Biologie: Unterricht im Wald (mit dem Förster), Waldjugendspiele,Bachpatenschaft
- Chemie: Besuch der BASF
- Sozialpädagogik: Besuch von Kinderheim, Kindergarten, Pro Familia, Sozialstation, Kinderschutzbund
- Musik: Musicalbesuche (z.B. Starlight-Express in Bochum)
- Projekttage, z.B. Sportprojekttage
- Kennenlerntage“der neu gebildeten 7. Klassen
- Besinnungstage der 9. bzw. 10. Klassen
- Mediation / Gewaltprävention
- Drogenprävention
 
Aber häufige Störungen des kontinuierlichen Unterrichtens werden beklagt.
 
 
► Wahlpflichtfächer

 
> In 7/8: Technisches Zeichnen, Mathematik-Naturwissenschaften, Maschinenschreiben/Textverarbeitung,   Familienhauswesen, Französisch

> In 9/10: Mathematik-Naturwissenschaften, Wirtschafts- und Sozialkunde, Sozialpädagogik, Französisch
 
 
► Arbeitsgemeinschaften:

 
> Jugend forscht, Fußball, Tischtennis, Handball, Schülerzeitung, CUR (Computer und Radio) …
> Insgesamt ca. 15 Angebote

 
Aber teilweise werden die Messzahlen nur knapp erreicht.
 
 
► Öffnung nach außen:

 
> „Musischer Abend“· „Vorweihnachtliches Musizieren“· „Herxheimer Schulen musizieren“· Tag der offenen Tür
> Schulfest
> Abschlussfest nach der Projektwoche
> Abschlussfeier der Absolventen
 
 
► Elternarbeit:

 
> Großes Engagement des Schulelternbeirats bei Organisation und Durchführung von Schulfesten
> Schulbuchbasar
> 2 gut besuchte Elternsprechtage im Schuljahr
> Bewirtschaftung der Cafeteria durch Mütter (offene Ganztagsschule)
> Mitarbeit beim Schulentwicklungsprozess
> Verstärkung der Kooperation mit den Eltern, denn …
… Eltern wollen bei Problemen sofort informiert werden.
… Eltern sollten nicht erst bei schlechten Leistungen aktiv werden oder wenn die Versetzung gefährdet ist.… trotz aufwändigem Herxheimer Beratungsmodell wählen Eltern teilweise die falsche Schullaufbahn am Ende derOrientierungsstufe für ihr Kind.
 
 
► Kooperation mit den anderen Schularten:

 
> Kooperation als signifikantes Merkmal unserer Schule
> Gute Zusammenarbeit bei gemeinsamen Veranstaltungen
> Durch Profilierungszwänge entstehen viele Missverständnisse und Missgunst
> Nur in sehr wenigen Bereichen effiziente Zusammenarbeit
> Zu geringe Nutzung des kooperativen Schulsystems zur effizienteren Zusammenarbeit (z.B. in Fachbereichen, Fachsälen,   Fachunterricht, sozialen Bereichen....)
> Keine elektronische Erfassung und Bündelung von Informationen aus allen Schularten
 
 
► Äußere Bedingungen:

 
> Anzahl der Fachsäle zu gering bzw. Fachsäle zu klein für manche Klassen
> Anzahl der Sporthallen zu gering
> Keine Schüleraufenthaltsräume
> Ein engagiertes Hausmeisterteam, das aber einen Sozialraum benötigt und dessen Arbeitsbedingungen dringend      verbessert werden müssen
> Gute Ausstattung in den Naturwissenschaften
> Fehlen der Fünf-Minuten-Pausen, dadurch ein sehr enges Zeitbudget und dadurch selten regulärer Unterrichtsbeginn
> Bindung an Schulbusse (Schulbeginn –Schulende), dadurch keine Flexibilität der Schüler
> Bindung an den 45 –Minuten - Takt
> Obwohl die Schule neu ist, ist der Platzbedarf zu gering bemessen
> Es werden dringend 3 Schulsozialarbeiter benötigt, pro Schulart einen! (Beispiel: Projekt "Familienorientierte Schülerhilfe")
  Notwendige Unterstützung von ADD bzw. Ministerium zur Verwirklichung unseres Qualitätsprogramms
 
 
Das Kollegium der Realschule Herxheim hat sich bemüht, die Vorgaben des Ministeriums umzusetzen und das vorliegende Qualitätsprogramm erarbeitet und verabschiedet. Wir sind jedoch der Ansicht, dass ein Entgegenkommen von oberster Stelle nötig ist, um unser Programm mit dem erwünschten Erfolg durchführen zu können.
 
 
Deshalb fordern wir:

> einen weiteren Studientag für das Kollegium, damit es sich auf die anstehenden Aufgaben entsprechend vorbereiten kann.

> die Zuweisung eines von der Schule ausgesuchten Fachlehrers für die technische Unterstützung des Projekts "Henobo".
> die Gleichstellung der technischen Betreuung einer Laptopklasse mit der eines "normalen" PC-Saales (Geldmittel bzw.    Anrechnungsstunden).
> Zuweisung von Lehrkräften, die unser Schulprogramm aktiv mittragen.
 
In der Steuergruppe zur Entwicklung des Schulprogramms haben mitgewirkt:
 
> Schulleitung: Gabrielle Schmidt und Doris Klippert
> Personalrat:Brigitte Novak-Josten und Thomas Braun (alternierend auf eigenen Wunsch)
> Kollegium: Iris Hellmann, Mathilde Karbach, Christopher Rohde, Margrit Scholl, Andrea Schuster
> Eltern: Martina Trauth, Bärbel Flick, Anne Müller
> Schüler: Keine direkte Mitarbeit, aber Diskussionen und Rückmeldungen der SV über Frau Scholl
Unterricht
HENOBO
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Unterrichtszeiten
 
  1. Std.    7:55  -   8:40 Uhr
  2. Std.    8:40  -   9:25 Uhr
 
Pause

   3. Std.    9:40  - 10:25 Uhr
   4. Std.  10:25  - 11:10 Uhr
 
Pause  
 
    5. Std.  11:25  - 12:10 Uhr
    6. Std.  12.10  - 12:55 Uhr
    7. Std.  12:55  - 13:40 Uhr
    8. Std.  13:40  - 14:25 Uhr
    9. Std.  14:25  - 15:10 Uhr
  10. Std.  15:10  - 15:55 Uhr
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