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Lese-Rechtschreib-Förderung im Pamina Schulzentrum (Realschule)


  
Unsere Schule hat sich zum Ziel gesetzt die Lese- und Rechtschreibkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler zu verbessern, da diese Kompetenz für das weitere Schul- und Berufsleben der Jungendlichen unabdinglich sind. Bis zu einem Drittel der Siebtklässler soll im Laufe eines Schuljahres durch ein intensive Förderung nach Carola Reuter-Liehr („Die lautgetreue Lese-Rechtschreibförderung“ bzw. „Mannheimer Modell“) deutliche Fortschritte beim Lesen und in der Rechtschreibung machen.

Erfahrungsgemäß wirkt sich eine erfolgreiche Förderung in diesen o. g. Bereichen fächerübergreifend aus und verbessert dadurch das gesamte Notenbild der Schüler. Nicht nur die Lese- und Rechtschreibkompetenz wird dabei erhöht, sondern auch die Motivation neue Sachverhalte zu erlernen und zu verstehen sowie das Selbstwertgefühl der jungen Menschen.
Zu Beginn eines neuen Schuljahres führen die zuständigen Deutschlehrerinnen und –lehrer in allen siebten Klassen einen entsprechenden standardisierten (wissenschaftlich erprobten) Diagnostischen Rechtschreibtest (DRT) durch. Diejenigen, die am schlechtesten bei diesem Test abgeschnitten haben, werden für das Förderprogramm vorgeschlagen. Zunächst werden die fünf Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme am Förderprogramm angesprochen, die aufgrund der Testergebnisse die größten Schwierigkeiten zeigen. Wenn die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern der Förderung schriftlich zugestimmt haben, beginnt das zusätzliche Trainingsangebot der Schule:
 
Zwei Mal je eine Doppelstunde am Nachmittag für 15 Wochen (3 Monate) findet das Training nach der lautgetreuen Rechtschreibförderung statt. Dieses spezielle Programm kann ab der fünften Klasse – nach oben gibt es laut der Autorin keine Grenzen – durchgeführt werden. Es ist geeignet, um den lautgetreuen Bereich der deutschen Rechtschreibung aufzubauen. Als lautgetreu werden Wörter verstanden, bei denen alle Buchstaben ihren Lauten entsprechend beim Schreiben mitsprechbar sind und gleichzeitig der häufigsten Schreibweise entsprechen. Das Arbeiten im lautgetreuen Bereich ist als Basistraining zu verstehen, dem ein im Schwierigkeitsgrad kontinuierlich ansteigendes Regeltraining folgen sollte.
 
Grundlage des Trainings ist die rhythmische Silbenzerlegung durch das „Silben-Ertanzen“, wobei steuernde Mitsprech-Strategien für das Lesen- und Sprechen aufgebaut werden. Den Jugendlichen wird ein spielerischer Zugang zum Lesen und Schreiben ermöglicht, der nahezu alle Sinneskanäle und dadurch alle Lerntypen anspricht (auditiv, visuell, haptisch). Zudem werden Lern- und Entspannungstechniken besprochen sowie eingeübt. Die zurzeit geförderten Schülerinnen und Schüler zeigen bereits nach fünf Doppelstunden eine positive Verhaltens- und Leistungsveränderung:
 
  
 beteiligen sich hochmotiviert in nahezu allen Fächern

  
 erfahren, dass Lernen Spaß machen kann

  
 erhalten durch das Training ein erhöhtes Selbstvertrauen

sind aufgeschlossener

ansteigende Leistungen in nahezu allen Fächern
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LRS_Silbenbogentraining
Silbenbogentraining
Unterrichtszeiten
 
  1. Std.    7:55  -   8:40 Uhr
  2. Std.    8:40  -   9:25 Uhr
 
Pause

   3. Std.    9:40  - 10:25 Uhr
   4. Std.  10:25  - 11:10 Uhr
 
Pause  
 
    5. Std.  11:25  - 12:10 Uhr
    6. Std.  12.10  - 12:55 Uhr
    7. Std.  12:55  - 13:40 Uhr
    8. Std.  13:40  - 14:25 Uhr
    9. Std.  14:25  - 15:10 Uhr
  10. Std.  15:10  - 15:55 Uhr
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