![]() Ursprünglich war der Rhein in seinem Lauf so geschlängelt,dassdie
Schifffahrt mit größeren Schiffen nicht möglich war.
Dies wird durch Staustufen ermöglicht. Der Reihe der Wehre beginnt bei Baselund ist flussabwärts bis nach Iffezheim auf 10 Stellen gleichmässig verteilt. Damit die Schiffe die Staustufe passieren können, ist überall eine SchleuseBestandteil der Staustufe. Ein Schiff kann die Schleuse vonIffezheim innerhalb von 9 Minuten passieren. Wenn die Tore der Schleusenkammergeschlossen sind, kann man an Messlatten verfolgen, wie schnell die Kammervoller Wasser läuft, wenn die Schiffe gehoben werden. Das Wehr
Habt ihr schon einmal über den Rhein nachgedacht und über die Fische, die dort leben? Es gibt von Basel bis Iffezheim 10 Staustufen im Rhein: bei Kembs, Ottmarsheim, Fessenheim, Vogelgrün, Marckolsheim, Rhinau, Gerstheim, Strasbourg, Gambsheim und Iffezheim. Sie dienen dazu, dass der Wasserstand im Rhein kontrolliert werden kann und es nicht mehr so oft Überschwemmungen Zum Beispiel in Köln oder in den Niederlanden gibt. Die Aufgabe des Wehrs ist, das Oberwasser der Staustufe kontrolliert zum Unterwasser abzulassen. Der Höhenunterschied vom Oberwasser zum Unterwasser beträgt im Mittel in Iffezheim 11,60 m. Das Wehr besteht aus 6 Wehrfeldern von je 20m Breite mit Segmentschutz und Aufsatzklappen. Die gesamte Staustufe ist für den maximalen Hochwasserabfluss von 7.500 Kubikmeter pro Sekunde gebaut. Bei Hochwasser wird das Wehr verstärkt eingesetzt, die Wassermengen fließen über das Wehr und erhöhen dabei den Wasserstand des Unterwassers. Dadurch wird die Fallhöhe des Wassers geringer und dies bewirkt, dass im Wasserkraftwerk weniger elektrische Energie erzeugt wird. Im Gegensatz zum Kraftwerk ist das Wehr Eigentum der beiden Staaten Deutschland und Frankreich gemeinsam. Das Kraftwerk und Wehr wird von Mitarbeitern der RKI (Rheinkraftwerk Iffezheim) betrieben. Aber was geschieht mit den Fischen? Wie kommen sie vom Oberwasser der
Staustufe zum Unterwasser???
Das Wasserkraftwerk
Die gesamte Staustufe Iffezheim hat 300 Millionen DM gekostet. Das Kraftwerk besitzt vier Turbinen, die je einen Durchmesser von ungefähr 6 Metern haben. Sie liegen alle 10 m unter dem Wasserspiegel des Unterwassers der Staustufe. Da sehr viel Holz und leider auch sehr viel Müll wie Autoreifen oder Kunsststoffbehälter im Rhein schwimmen, muss vor jeder Turbinenkammer ein Rechen den Müll auffangen, damit die Turbinen nicht beschädigt werden. Diese Vorrichtung kommt natürlich der Umwelt, also dem Rhein, zugute. ![]() ![]() Fischen, die auch durch sie hindurch schwimmen müssen, zugute wenn sie flussabwärts schwimmen. Außerdem verlangsamen die Turbinen die Strömung des Rheins. ![]() ![]() ![]() Die Fischtreppe
Die Fischtreppe wurde im Rahmen des Projekts „Lachs 2000“ errichtet. Sie ermöglicht den Fischen ihre Wanderung rheinaufwärts zu ihren Laichplätzen, denn die Staustufe Iffezheim hat die natürliche Wanderung der Fische zum Oberrhein unmöglich gemacht. ![]() Anlage der Fischtreppe ist einem Wildwasserbach nachempfunden und hat unregelmäßig geformte Steine als Bodenbelag, auf dem sich Wasserpflanzen und Kleintiere wie Flusskrebse ansiedeln können. An einer Beobachtungsstation werden die vorbei schwimmenden Fische elektronisch gezählt und nach Arten unterschieden. Weil an einem einzigen Tag allein rund 1000 Aale die Treppe benutzten, zählt man die Aale jetzt nicht mehr. Die Fischtreppe der Staustufe Iffezheim ist neu entwickelt und soll erprobt werden. Denn die Staustufe Gambsheim ist zur Zeit noch nicht für die Fische passierbar. |
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